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Cluster-Kopfschmerz


Der Cluster-Kopfschmerz (auch: Bing-Horton-Neuralgie, Histaminkopfschmerz) gehört zu den primären Kopfschmerzen. Etwa 0,2 % - 0,3 % der Bevölkerung leiden darunter, Männer etwas mehr als Frauen.

Dieser Kopfschmerz beginnt oft mit etwa 28 bis 30 Jahren, kann aber in jedem Lebensalter anfangen.

Der Cluster-Kopfschmerz zeigt sich durch streng einseitige, in Attacken auftretende extreme Schmerzen. Er tritt meist im Bereich von Schläfe und Auge auf.

Die Eigenart dieser Kopfschmerzform ist es, periodisch stark gehäuft aufzutreten, aber dann können sich über Monate und sogar Jahre völlig beschwerdefreie Intervalle anschließen.

Die heftigen und einseitigen Attacken dauern meist zwischen 15 Minuten und drei Stunden. Sie sind bei den meisten Patienten stets auf der gleichen Kopfseite. Der Kopfschmerz wird als unerträglich reißend und bohrend charakterisiert.

Typisch für den Cluster-Kopfschmerz ist ein während der Attacken auftretender Bewegungsdrang, also nicht wie bei der Migräne (Ruhebedürfnis), sondern die Patienten wandern umher oder schaukeln mit dem Oberkörper.

Begleitend tritt mindestens eines der folgenden Symptome auf:

- gerötete Bindehaut des Auges
- tränendes Auge
- Ödem des Augenlides
- verengte Pupille
- hängendes Augenlid
- laufende oder verstopfte Nase
- Schwitzen im Bereich der Stirn oder des Gesichtes.

Diese Symptome erscheinen aber nur auf der schmerzenden Seite.








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