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Kopfschmerzen, Kopfweh und Migräne

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Migräne


Unter Migräne leiden etwa 10 % der Bevölkerung. Sie tritt bei Frauen etwa dreimal häufiger auf als bei Männern.

Es handelt sich bei der Migräne um ein sehr komplexes und vielgestaltiges Krankheitsbild. Typisch ist (bei Erwachsenen) der periodisch wiederkehrende, anfallartige, pulsierende, halbseitige Kopfschmerz.

Migräne wird aber oft von weiteren Symptomen begleitet, wie Übelkeit, Erbrechen, Appetitlosigkeit, Lichtempfindlichkeit oder Geräuschempfindlichkeit.

Manchmal geht einem Migräneanfall eine sog. "Migräneaura" voraus. Hier handelt es sich um optische oder sensible Wahrnehmungsstörungen, aber auch motorische Störungen sind möglich.


Der Kopfschmerz tritt in der Kopfschmerzphase meistens halbseitig (in etwa 70 % der Fälle) auf, besonders im Bereich von Stirn, Schläfe und Auge. Er ist oft pulsierend und nimmt bei körperlicher Betätigung zu, aber Ruhe und Dunkelheit können zur Linderung beitragen.

Menschen, die einen Migräneanfall haben, sind blass und können äußere Einflüsse (Licht und Lärm) nur schwer ertragen, denn dadurch werden die Beschwerden noch verstärkt.


Die Kopfschmerzphase kann zwischen 60 Minuten und drei Tagen dauern, abhängig vom Menschen und der Form der Migräne.








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