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Naturheilmittel gegen Kopfschmerzen


Pefferminze
Schon in der Antike legte man bei Kopfschmerzen frische Pfefferminzblätter auf Stirn, Schläfen und Nacken.
Pfefferminzöl in alkoholischer Lösung (10%ig) wirkt gut gegen Kopfschmerzen, wenn es äußerlich aufgetragen wird. Es sind keine Nebenwirkungen zu befürchten. Außerdem können Sie das Öl auf ein Taschentuch geben und inhalieren.
In klinischen Studien wurde nachgewiesen, daß Pfefferminzöl bei äußerer Anwendung (als 10%ige Salbe) eine lindernde Wirkung bei Spannungskopfschmerz hatte. Bei dem Placebo der Kontrollgruppe war das nicht der Fall.
Die Wirkung ist mit der einer Kopfschmerztablette vergleichbar.
Das Öl wird mit einem Schwämmchen direkt auf die schmerzenden Stellen (z.B. Stirn, Schläfen oder Nacken) aufgetragen und leicht einmassiert.
Die ätherischen Öle der Pfefferminze lösen auf der Haut ein Kältegefühl aus. Botenstoffe, die den Schmerz weiterleiten, werden gehemmt. Die Muskulatur wird entspannt, die Kopfhaut wird besser durchblutet. Nach etwa 15 Minuten sollte das Pfefferminzöl wirken.
Mit Pfefferminzöl können auch Kinder über sechs Jahren behandelt werden.

Melisse
Die Melisse wirkt beruhigend und krampflösend. Bei kopfschmerz können sie entweder einen Esslöffel Melissensaft (aus dem Reformhaus) zusammen mit einem Teelöffel Honig einnehmen,
oder etwa 10 Tropfen Melissentinktur (oder Melissengeist) auf Würfelzucker einnehmen,
oder Sie brühen sich einen frischen Melissentee und trinken Sie ihn langsam in kleinen Schlucken.

Pestwurz
Diese Heilpflanze wird mit Erfolg bei der Migränevorbeugung eingesetzt; die Häufigkeit und Schwere der Migräneattacken wird reduziert. Sie ist ein gutes Naturheilmittel gegen Kopfschmerzen. Sie wirkt auch krampflösend und entzündungshemmend. Ihre Inhaltsstoffe sind Petasin und Isopetasin. Pestwurz-Extrakt (Petadolex Kapseln) wird von der Deutschen Migräne- und Kopfschmerz-Gesellschaft (DMKG) empfohlen.

Mutterkraut
(auch "Fieberkraut") sieht ein wenig aus wie Kamille aus und wurde schon im alten Griechenland zu Heilzwecken benutzt. Besonders in Großbritannien wird sie zur Migräneprophylaxe eingesetzt. Meistens werden Pulverextrakte verwendet. Mutterkraut soll die Schwere und Häufigkeit von Migräneattacken vermindern, bei vorbeugender Einnahme.

Weide
Junge Weiden wird seit der Antike zur Bekämpfung von Schmerzen, Entzündungen und Fieber verwendet. Die Wirkung beruht vor allem auf dem Inhaltsstoff Salicylsäure. Als Hausmittel wird Weidenrinde meist als Tee gegen Kopfschmerzen eingesetzt.


Andere:
Man kann auch einen Teelöffel Wacholderbeeren zerkleinern und mit kochendem Wasser aufbrühen. Etwa zehn Minuten zugedeckt ziehen lassen, abseihen und langsam trinken.

Massieren Sie die schmerzenden Stellen mit Eukalyptusöl oder Johanniskrautöl.

Reiben Sie Kopf und Stirn - vor allem das Zentrum des Kopfschmerzes - sanft, aber intensiv mit Majoranöl ein.

Besonders als Badezusätze eignen sich die ätherischen Öle aus Rosmarin und Fichtennadeln. Sie fördern die Durchblutung. Auch Arnika wirkt durchblutungsfördernd und wirkt gut gegen Entzündungen. Heublumen entspannen die Muskeln.

Manche Menschen haben gute Erfahrungen mit Magnesium-Präparaten gegen Kopfschmerzen gemacht. Sie wirken ebenfalls entspannend auf die Muskulatur, dadurch kann der Kopfschmerz nachlassen.

Das homöopathische Mittel "Magnesium Phosphoricum" von Dr. Schüssler hilft gegen krampfartige Schmerzen aller Art, und kann auch bei Kopfschmerz gute Dienste tun. Lassen Sie sich in einer Apotheke über homöopathische Mittel beraten.








  Mittel gegen Kopfschmerzen